Selbstpackerkurs / ActiveFly-Simulator

Hallo liebe GsvR`ler,

zwei Aktivitäten stehen für die fluglose Zeit während des harten, mitteldeutschen Winters zur Auswahl:

Jeder Pilot ist dazu verpflichtet, seinen Rettungsfallschirm einmal pro Kalenderjahr packen zu lassen oder selbst zu packen. Nicht zuletzt durch die  vielen Neueinsteiger der letzten Jahre ist die Zahl derer mit der „Lizenz zum Selberpacken“ in die Minderheit geraten. Es gibt Kurse unter der Leitung des DHV, wo man seinen „Selbstpackerschein“ absolvieren kann. Das alljährliche, durch den GsvR veranstaltete „Rettungsgerätewurftraining“, mit anschließendem Lüften und Packen durch den Eigentümer setzt aber nun mal diesen Schein voraus. Nun gibt es zwei Optionen, den „Selbstpackerschein“ zu absolvieren:

  1. Unter der Voraussetzung einer Mindestteilnehmeranzahl von 20 aber einer Höchstteilnehmeranzahl von 25 kann man den Kurs hier in unserer Region abhalten. Hierbei lägen die Kosten pro Person bei 24 .- €.
  2. Im Allgäu finden regelmäßig Kurse statt. Für jedes DHV-Mitglied wäre hier die Teilnahme umsonst. Allerdings kämen hier die Umstände und Kosten der Anreise zustande.

Es wurde im Weiterem angeregt den ActiveFly-Simulator zu uns einzuladen. Hierbei hätte jeder Pilot die Möglichkeit, mit einem, speziell auf Gleitschirme abgestimmten Simulationsprogramm aktiv z.B. Extremflugmanöver oder perfektes Thermikkreisen zu simulieren und zu trainieren. Die Kosten pro Person lägen hier bei ca. 18-22.- €  je nach Simulationsprogramm. Termine wären wegen der terminlichen Auslastung des Simulatorgerätes allerdings erst Ende März 2012, Anfang April 2012 möglich.

Wir bräuchten nun dringend ein Feedback von Euch. Wie ist Eure Meinung zu den Themen? Dann werden wir die etwaige Planung realisieren. Auf der Homepage wurde am linken Rand ein Tool (GSVR Umfrage) installiert, mit der Ihr abstimmen könnt und bitte dies auch tut. Mit einem Kommentar unter diesem Artikel könnt ihr uns Eure Meinung Kund tun.

Mit der Bitte um Eure Mithilfe…..

Umfrage zum Thema Informationsnutzung und Sicherheit in der nichtgewerblichen Allgemeinen Luftfahrt

Hallo Piloten und Pilotinnen,

als Student der Luft- und Raumfahrttechnik an der Technischen Universität Berlin arbeite ich derzeit an meiner Diplomarbeit zur Frage: „Welche Rolle können Elemente des Wissensmanagements bei der Verbesserung der Betriebssicherheit in der Allgemeinen Luftfahrt spielen?
Im Rahmen dieser Diplomarbeit führe ich eine Umfrage durch, die sich an Pilotinnen und Piloten der nichtgewerblichen Allgemeinen Luftfahrt richtet, sowie an diejenigen, die sich in der Pilotenausbildung befinden.
Mit der Diplomarbeit und speziell auch mit dieser Umfrage möchte ich herausfinden, wie der Wissensaustausch zu Sicherheitsthemen besonders in der nicht gewerblichen Allgemeinen Luftfahrt funktioniert.
Aufbauend auf den eingehenden Rückmeldungen durch diese Umfrage werde ich versuchen Maßnahmen und Methoden zu entwickeln, mit denen zukünftig der Wissensaustausch zum Thema Sicherheit in der Allgemeinen Luftfahrt verbessert werden kann.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich durch die Beantwortung des Onlinefragebogens bei meiner Diplomarbeit unterstützen würden. Den Fragebogen erreichen Sie unter diesem Link:

BITTE HIER KLICKEN

Außerdem würde ich mich freuen, wenn Sie den Link zu diesem Fragebogen auch an Ihre Vereinsmitglieder bzw. an Ihnen bekannte Privatpiloten weitergeben würden. Je mehr Rückmeldungen eingehen, desto zuverlässiger ist das Ergebnis der Umfrage.

Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen,
Christian Becker

Fliegen ist völlig ungefährlich…

…solange wir immer so oft unbeschadet landen, wie wir gestartet sind!

1. Ein kleiner Zusammenschnitt von real 10 Minuten Beobachtung. Die Situation: 20 bis 25 km/h beim Blue Sky Testival in Sillian Ostern 2007. Geschätzte Zahl der Flugschüler: 10%,
Freiflieger mit unglaublich viel Erfahrung: 90%. Statistik: Jeder kommt raus – im Schnitt nach 5 bis 10 Startabbrüchen. Fazit: Es liegt an den Schirmen…

2. Footage of launch at Task 1 of 2007 Andradas International Cup in Andradas, Brazil.

3. und so wirds richtig gemacht… Mike Küng zeigt uns, wie das in oberen Videos gezeigte Startchaos, unter Verwendung der C+D Gurte verhindert wird. Auch im starken Wind kann so kontrolliert gestartet werden!

Aber was machen wir, wenn die Gleitschirme als „Einleiner“ gebaut werden…?
Seit einiger Zeit wurden gezielt die Gerüchte in verschiedenen Gleitschirmforen gestreut: Sol baut einen Einleiner. Nun ist das erste Video aufgetaucht und zeigt nun eine erste Studie.

Disco Columbia…. die Abstiegshilfe

Der recht kurze Film zeigt einen Teil eines Fluges von Oleg Krasikov. Er hat diesen Ausschnitt während der PWC 2011 in Kolumbien im Januar 2011 aufgenommen. Das Fluggerät war ein GIN Bommerrang 7. Wenn Du Dir den Film ansiehst, achte ganz genau auf die Rolle die der Pilot während dieser Situation einnimmt. Wo waren seine Hände während der Phase des starken, in die Wolke Steigens?

Anbei die Erklärungen von Oleg:

Der Höhenverlust des gesamten Manövers soll laut GPS-Track 150m betragen haben. (Angaben aus dem englischen Paraglidingforum)

Hierzu fällt mir spontan ein…

„Aktiv fliegen im Normalflug heißt, den Gleitschirm stets in einem sicheren Anstellwinkelbereich zu halten, möglichst senkrecht über dem Piloten. Die auf die Schirmkappe einwirkenden Luftbewegungen verändern den Anstellwinkel oft in unerwünschter Weise. Beim Einflug in einen Aufwind bäumt sich der Schirm auf, die Kappe nickt nach hinten, der Anstellwinkel vergrößert sich Richtung Strömungsabriss. Bei Abwind bewegt sich der Schirm nach vorne, der Anstellwinkel verkleinert sich Richtung Ein- klapper. Beides kann symmetrisch, beidseitig oder asymmetrisch, einseitig erfolgen.“ (Karl Slezak). Hier (klicken) könnt Ihr den gesamten Beitrag von Karl als PDF herunterladen.

Im Weiteren gibt es hier (klicken) ein lehrreiches Video vom DHV zu diesem Thema (zum Herunterladen, WMV Datei ca.13 MB)

Performance flying – mit Denis Cortella

Auch am Rande von Worldcups nutzen Piloten die Zeit zur Weiterbildung.

Hier ein Vortrag Denis Cortella. Denis ist Wettbewerbsflieger und mehrfacher französischer Meister. Er ist auch der Gründer von Kortel Design, einer Firma, die Gurtzeuge herstellt. Die folgenden zwei Videos passen perfekt zur Vorbereitung auf die neue Saison und für die verregneten Winterabende.

Im ersten Teil berichtet Denis ausführlich über das Design von Gurtzeugen, und welchen Einfluss die Geometrie und diverse Einstellungen auf die Flugeigenschaften haben. Nach diesem Vortrag schaut man sein Gurtzeug mit ganz neuen Augen an und überlegt, wo man was vielleicht noch optimieren könnte.

Im zweiten Teil gibt Cortella interessante Tipps, wie man sein Thermikfliegen optimieren kann. Im letzten Drittel geht er auf das beschleunigte Fliegen ein – und warum man dann sicherheitshalber die Finger von den Bremsen lassen sollte. Viel Spass!