Könige der Lüfte — Andenkondor & Paraglider

Auf Arte+7 (Arte-online) steht ein sehenswerter Film: Der Andenkondor – König der Lüfte noch online. Ein Ornithologe und ein Paraglider erforschen gemeinsam die Flug- und Lebensweise des Andenkondors. Mit drei Metern Flügelspannweite der größte flugfähige Vogel der Welt.

Der Film kann hier auf Arte+7 abgerufen werden.

Ein weiterer Ausstrahlungstermin auf Arte (im Fernsehen) ist am Samstag, 5. November 2011, 10:55

Aus gegebenem Anlass….

Liebe Piloten,

wir bitten euch um die Beachtung einer aktuellen Mitteilung durch das DHV-Referat Sicherheit und Technik.

Wir möchten und müssen hiermit alle Piloten und Vereinsmitglieder unbedingt auf die Notwendigkeit eines sorgfältigen und korrekten Startchecks, dem sogenannten 5-Punkte Check aufmerksam machen.

1. Pilot

  • Beingurte geschlossen?
  • Brustgurt geschlossen?
  • Karabiner geschlossen?
  • Helm geschlossen?
  • Alles kontrolliert?

2. Leinen

  • Tragegurte richtig aufgenommen?
  • Beschleuniger freigängig?
  • Steuerleinen frei?
  • Alles kontrolliert?

3. Kappe

  • Bogenförmig ausgelegt?
  • Eintrittskante offen?
  • Alles kontrolliert?

4. Start und Luftraum

  • Frei?

5. Wind

  • OK ?

Hierzu empfehlen wir allen Piloten unbedingt das folgende DHV-Lehrvideo „Vorflugcheck und Startcheck“ anzusehen.

Bitte hier klicken

Auch der sogenannte Partnercheck ist bitte bei der Anwesenheit von mehr als einem Piloten am Startplatz vor dem Start, d.h. der zweite Pilot checkt den ersten Piloten, durchzuführen. Sehr schön beschrieben im DHV-Info Nr. 162. Partnercheck Gegenseitige Kontrolle verhindert Unfälle. Hier geht es zum Heft des DHV-Info Nr. 162  inkl. des Artikels.

Bitte hier klicken

Zur Benutzung der beiden Links ist evtl. eine Anmeldung am DHV Server erforderlich.

Gleitschirmfliegen anno 1991

So soll es also gewesen sein, zur Anfangszeit. All unsere Gründungsmitglieder sollten sich bitte auf den Weg in den Thüringer- und oberen Frankenwald machen, um mit uns zu feiern. Die alten Geschichten und Fotos sollt Ihr mitbringen und den jungen Wilden mal erzählen was einen Hochleister zu seiner Zeit so drauf hatte.

In Großneundorf müsste es dann ungefähr so „abgelaufen“ sein das Gleitschirmfliegen anno 1991.

Ein Apollo von der Firma Edel DHV 2/G.

G bedeutet, dass nur spezielle, namentlich aufgeführte Gurtzeuge für diesem Schirm zugelassen sind. Eine Gleitzahl von 5,0 – 5,3 wird für diesen Schirm genannt.

Das heißt in 20 Jahren hat sich die Gleitleistung eines DHV 2er Schirm mal glatt verdoppelt.

Ist vielleicht so ein Schirm auch bei uns im Verein geflogen worden?
Kramt Eure alten Schirme raus, lasst mal wieder etwas Luft in den alten Packsack und steigt in Eure alten Gurte. Bitte bringt alle Eure alten Ausrüstungen mit zur 20 Jahrfeier des GSVR. Wir wollen die Dinger in die Luft bringen. Die Scheune ist vielleicht hoch genug dafür.

Wer sich für die technischen Daten des Edel Apollo interessiert, der findet hier einen sehr hilfreichen Link. Bitte hier klicken. Technische Details anderer Schirme sowie anderer Hersteller, auch aus der Anfangszeit können in dieser Datenbank ebenfalls gefunden werden.

X-Alps 2011 gestartet

Ab dem 17. Juli 2011 werden sich die Athleten in einem Non-Stop Rennen von Salzburg, entlang einer definierten Route durch die Alpen bis zum Mittelmeer nach Monaco bewegen. Fortbewegungsmittel sind: 1 Gleitschirm und 1 Paar Wanderschuhe. Als Unterstützung für diese Aufgabe steht jedem Teilnehmer ein Helfer zur Verfügung. Team Germany Red Bull X-Alps 2011Uns „Zuschauern“ wird per neuester Live Trackingtechnik jederzeit die Möglichkeit gegeben, all ihre Bewegungen zu verfolgen. Die Welt nimmt dran teil.

Der Bewerb findet alle 2 Jahre statt. Das Rennen wird am Mozartplatz in Salzburg gestartet und endet wie immer in Monaco. Es werden acht Wendepunkte in Österreich, Italien, Schweiz und in Frankreich gesetzt, welche von allen Teilnehmern auf der 864 km langen Strecke erreicht werden müssen.

Eine Auswahl der 31 weltbesten Ausdauersportler und Gleitschirmpiloten bilden das Wettkampffeld.

Lauf oder Flieg, darum geht’s.
Die Athleten können entweder mit ihrem Gleitschirm laufen oder mit ihm fliegen. Alle tragen ihre Ausrüstung mit sich. Der Bewerb wird am Tag und in der Nacht, bei Sonne oder Schnee ausgetragen solange bis der erste Pilot das Ziel in Monaco erreicht. Ein motorisierter Transport während des Rennens ist verboten. Nur der Supporter hält den Athleten am „Leben“ und liefert Nahrung, Ausrüstung und Wetterinformationen etc.

Die Red Bull X-Alps ist im Bereich des „Adventure Racing“ das wohl härteste Rennen dieser Art auf dieser Welt.

Für Deutschland startet das TEAM Germany mit Michael Gebert und Florian Schelheimer. Hier gehts zur TEAM Germany Webseite.

Zusammenfassung:

  • Alle Sportler reisen nur durch Fliegen mit ihren Gleitschirmen oder zu Fuß.
  • Ein Gleitschirm, Gurtzeug, Rettungsgerät, Helm, Notsignal-Rakete, Reflektor Gurt und Tracking-Gerät muss jederzeit mitgeführt werden.
  • Alle Athleten können ihre Route frei wählen. Alle Wendepunkte müssen passiert werden.
  • Jeder Athlet hat nur einen Unterstützer.
  • Die Benutzung von Tunnel, die Täler verbinden, ist verboten.
  • International Visual Flight Rules (VFR) und alle Luftraum Vorschriften müssen eingehalten werden.
  • Wer Lufträume verletzt wird bestraft, zwischen 24h „Aussetzen“ und völliger Disqualifikation.
  • Das Rennen ist 48 Stunden nach dem der Sieger im Ziel ankommt beendet.