Hallo nach Deutschland
Tja auch alles Schöne hat mal ein Ende. So auch der erste PWC dieses Jahr in Bright, Victoria.
Nach unserer doch recht langen, aber ohne Probleme verlaufenden Anreise von Frankfurt über Abu Dhabi nach Melbourne ist mein erster Eindruck sehr positiv.
Bright ist mein erst 3ter Weltcup und ich muss sagen, es macht mir extrem viel Spaß. Abschauen und Lernen von den Top-Piloten ist für mich eine meiner Devisen.Task 1 ist leider nicht so optimal gelaufen, denn aus einer ziemlich guten Position Richtung Ziel hätte ich nur noch aufdrehen müssen um das Ziel zu erreichen. Ja, „nur noch“ ist immer so eine Sache. Okay es hat nicht sollen sein. Ca. 20km vor dem Ziel am Fuße des Berges in Mitten von nichts außer Pferden ging ich zum Landen. Zum Glück war das Livetracking super und nach kurzem Fußmarsch kam der Retrieve und sammelte mich auf.
Task 2 lief deutlich besser. Hier Platz 52 in der Overallwertung. Ein Task raus ins Flache, super Bedingungen, mit Andreas „Pepe“ Malecki eine super Linie zu der ersten Wende gefunden und schon lief es. Anschließend mit dem Wind zur nächsten Wende. Ab hier ging es für mich anfangs recht gut weiter, bis ich an der vorletzten Wende ca. 1km weiterfliegen musste. 15 Meter über dem Boden alleine und einsam einen Bart gefunden habe, der mich zum Glück wieder in die Ausgangslage brachte. Danach noch kurz auf dem Rückweg mit 4 Piloten die letzten Meter gemacht und mit Vollgas ging Richtung Ziel. So soll es laufen.
Task 3 – eine Herausforderung. Wenig Thermik, großflächige Abschattungen und sehr zäh zu Anfang. Aufgabenstellung war super, denn zum Glück ging 5 Minuten bevor der Start losging die Wolkendecke auf und wir konnten endlich die Meter Höhe machen um ein tolles Race zu fliegen. Wir mussten 2 mal ein Dreieck umrunden und zum Schluss in den rechts langen Endanflug gehen. Dieser war für ca. 30 Piloten 400-700 Meter vorher in der End-Of- Speed Section vorbei. Mich eingeschlossen. 50 Meter zu wenig Höhe, eine nicht ganz so optimale Linie reichen um die rettenden Punkte am Tagesresultat zu verlieren. Hilft nix, aufstehen, daraus lernen und weitermachen.
Task 4 – dies sollte unser letzter Task sein. Wiedermal war die Thermik alles andere als gut. Am Anfang sehr schwach, in den Wolkenlücken sehr stark mit gut Wind in jeder Lebenslage. Heute konnte ich alles das umsetzten, was ich mir vorgenommen habe. Gute Linien fliegen, immer wenn möglich höher als die anderen und recht schnell vorankommen. Wieder war es Pepe, mit dem es am Anfang richtig gut lief. Bei der großen Talquerung zurück zum Startplatz und im Anschluss raus ins Flache konnte ich mich sogar absetzen
Relativ weit Richtung Berge an den beiden letzten Wenden konnte ich mit Alex Robé noch einmal deutlich mehr Höhenmeter wie der erste Pulk machen und konnten recht komfortabel zum Führungspunk aufschließen. Siehe da, nach 5 Kreisen im flachen Steigen kam auf einmal Andreas „Pepe“ Malecki um die Ecke und wir waren kurz vor dem Final Glide eine Gruppe mit ca. 15 Piloten. Pepe gab Gas, ich und ein paar andere flogen eine sicherere Linie. Mein Bestes Ergebnis: Als 4ter überflog ich die Ziellinie. Man war ich stolz.
Hier wars das vom PWC. Heute Abend findet noch die Siegerehrung statt.
Kurzes Update:
Siegerehrung war super. Relativ viele Teilnehmer des Comps waren noch da, Essen und Getränke waren super. Und dann…. die Franzosen, dass Team, Wahnsinn… Super Zusammenhalt, Feiern und Tanzen auf der Bühne.. Hut ab vor diesem Jungen Team.Jetzt sind 24 Stunden um, Pepe und Ich sitzen im Zug Richtung Heimat. Samstag Abend 22:30 von Melbourne Richtung Abu Dhabi. Mit 3 Stunden Aufenthalt ging es dann weiter nach Frankfurt. Das sind wieder lange Tage aber ich nehm ganz viele neue Eindrücke mit zurück. Tolle Freundschaften sind entstanden und neue Leute und ein neues Land kennengelernt.
Das war sicher nicht der letzte Weltcup und auch nicht das letzte mal hier in Australien.
Vielen Dank an Dekra für das tolle Equipment und meine Familie für die tolle Unterstützung.
Grüße aus Down Under
Jan-PhilipOffizielles Ergebnis hier
http://pwca.org/results/results/Blog von Andreas Malecki
https://www.pepemalecki.de/index.php?id=419DHV Berichterstattung
https://www.dhv.de/…/gle…/live-berichte/pwc-australien-2018/Vielen Dank an die super Bilder von
Ewa Korneluk
http://www.guzilla.eusowie Yves Jonczyk
https://www.youtube.com/channel/UCgrth1SCZsNMGq7WZny4Djw
Kategorie: Wettbewerbe
Red Bull X-Alps 2017
Liga-Pilot Jan-Philip Rebhan im GSVR-Portrait
Wir nehmen das Ende der diesjährigen offiziellen DHV-XC-Gleitschirm-Saison zum 14. September als Anlass die Ergebnisse unseres Vereins zu veröffentlichen und es ist an der Zeit unser erfolgreichstes Vereinsmitglied, Jan-Philip Rebhan, in einem Piloten-Portrait vorzustellen.

Der 1988er Jahrgang aus Marienroth im Landkreis Kronach hat mit gerade mal 8 Jahren angefangen zu Fliegen. Seit er volljährig ist hat er die Lizenz zum Fliegen. Das Talent scheint ihm also in die Wiege gelegt worden zu sein. Kein Wunder, denn sein Vater, Hans-Jürgen Rebhan, ebenso GSVR-Mitglied, ist zugelassener Gleitschirmfluglehrer und leidenschaftlicher Pilot wie sein Sohn. Mittlerweile fliegen beide Performance-Schirme (LTF-D), sind Tandem- und Motorschirmpiloten und ein gutes Team, das sich gegenseitig motiviert und voneinander lernt. Jan-Philip wird zur Zeit von der Firma GSD Software gesponsert.
Hier klicken um sein Pilotenprofil beim DHV zu lesen.
DIE HARTEN FAKTEN ZU JAN-PHILIP
- Seine aktuellen Erfolge
- Weltranglisten-Platz 140 bei weltweit 6452 registrierten Piloten in der FAI (Stand Anfang September 2015)
Für ausführliche Infos hier klicken.
- Deutsche Liga: Platz 16 (Stand 16.09.2015)
Zum aktuellen Stand der Rangliste.
- Weltranglisten-Platz 140 bei weltweit 6452 registrierten Piloten in der FAI (Stand Anfang September 2015)
- Seine Ausrüstung
- Schirm: Ozone EnZo 2 „S“
- Gurtzeug: Ozone Exoceat
- Vario/GPS: Compass C-Pilot & Bräuniger Compeo
JAN-PHILIPS BISHER GRÖSSTE ERFOLGE
- Gewinner der Junior Challenge in Greifenburg, Österreich (2007)
- Platz 2 beim Schmittenpokal in Zell am See (2014, Sportklasse)
- Platz 3 bei den Bayerischen Meisterschaften in Bad Hindelang (2007)
- Platz 7 in der nationalen Platzierungsliste der deutschen Gleitschirmliga (2014)
- Platz 16 in der dt. Gleitschirmliga (vorläufiger Endstand 2015)
- Zuletzt hat Jan-Philip Ende August an der French Open 2015 teilgenommen.
Hier kann man die Berichterstattung lesen. Wir gratulieren zur Landung im guten Mittelfeld!
- Auch in unserer Vereinswertung und beim internen Streckenpokal hat Jan-Philip Trophäen geerntet
GSVR-ERFOLGE DER SAISON 2015
- DHV-Funcup: 2. Platz Danny Oberender Klick zur DHV-FunCup-Wertungsliste.
Wir gratulieren Danny herzlich zu dieser Leistung!
- DHV-Vereinswertung: Platz 87 von 185 Zur DHV-Seite.
- 2. Bundesliga: Platz 75 von 157
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GSVR-Streckenflugpokal (interne Vereinswertung): Ehrung und Übergabe durch unseren Sportwart wieder zur Weihnachtsfeier
JAN-PHILIP IM GSVR-INTERVIEW
Beschreibe doch bitte kurz die grundlegenden Wettkampfaufgaben. Wo liegen die Herausforderungen?
Wir bekommen von einem Meetdirector eine Aufgabe vor dem Start mitgeteilt. Diese setzt sich aus unterschiedlichen Wegepunkten zusammen, die vorher von unserem Taskcomittee & Safetycomittee ausgesucht worden sind und mit verschiedenen Schwierigkeiten (Talquerungen, Wegepunkte im Tal oder gegen den Wind) gespickt sind. Die Hauptaufgabe besteht darin, sich vor dem Start die beste Position zu sichern und dadurch über die gesamte Renndistanz ziemlich hoch und am besten unter den ersten die Aufgabe zu fliegen.
Wonach wählst du die Austragungsorte der Wettbewerbe aus? Welche Pläne hast du für die nächsten Jahre?
Die Planung der Wettkämpfe der dt. Liga setzt unser Ligachef mit Absprache des PWC fest. Normalerweise versuche ich wenn das zeitlich möglich ist alle angesetzten Wettkämpfe zu fliegen. Es hat sich gezeigt, dass uns das Wetter oft einen Strich durch die Rechnung macht und wir nur wenige Läufe erzielen. Ich habe mich für 2016 für den ein und anderen Worldcup angemeldet. Es steht aber noch in den Sternen, ob ich da auch genommen werde und mitfliegen darf.
Was motiviert dich? Wie sehr ist für dich neben guter Ausrüstung auch das innere Empfinden wichtig für deinen Erfolg?
Motivation erhalte ich in erster Linie von meiner Frau und meinen beiden Kids. Natürlich auch von meinen Kollegen hier und in der dt. Liga. Gute Ergebnisse am Ende eines Wettkampfs oder auch schon ein super Lauf ist dann beim Wettkampf die beste Motivation, dies zu wiederholen bzw. noch zu verbessern. Beim Wettkampffliegen ist besonders wichtig, dass du dich nicht von anderen „Dingen“ ablenken lässt. Eine Krankheit oder Unwohlsein kann schon einen Unfall mit Folgen nach sich ziehen.
Worauf bist du besonders stolz? Was war dein schönstes Flugerlebnis und warum?
Auf den „Nachwuchs“ in meinem Heimatverein, auf das entgegengebrachte Vertrauen von Freunden, Bekannten sowie der Familie. Es gibt viele schöne Dinge, die ich erzählen könnte…. Tandemfliegen mit meiner Frau oder auch im Wettkampf ein 180KM FAI Dreieck 🙂 – um 2 Sachen mal gesagt zu haben.
Welche persönlichen Ziele hast du für die Zukunft?
Weiter am mir arbeiten, kleine oder auch größere Fehler abstellen, Fehlentscheidungen vermeiden und mich stets verbessern.
Wie kriegst du Familie, Job und deine Hobbies unter einen Hut?
Das frag ich mich auch manchmal, aber es funktioniert. 🙂
Wie sehr hat dein Vater dich und deinen Flugstil geprägt und Einfluss auf dich?
Sehr. Es gibt nur wenige, die wissen was im Wettkampf wichtig ist und worauf es ankommt. Er gibt mir als Außenstehender Tipps wie ich fliegen könnte und wir diskutieren über seine und meine Entscheidung und nehmen die beste. Und er holt mich immer auf den Boden der Tatsachen zurück.
Du bist im deutschen Flachland groß geworden. Wo besteht der Unterschied beim Fliegen im Vergleich zu den Bergen? Gibt es Vorteile gegenüber reinen Bergfliegern?
Der Hauptunterschied sind erstmal die Berge. Im Flachland ist das „Obenbleiben“ und weitere Strecken zu fliegen in der Hinsicht schwieriger, weil wir nur die Wolken haben, die die Thermik anzeigen. Im Gebirge gibt es trotzdem mal einen Prallhang, an dem schön nach oben gedreht werden kann oder eine Bergkette, die im Geradeausflug abgeflogen werden kann. Gefahren gibt’s natürlich auch mit Talwindsystemen, die es im Flachland auch gibt, aber nicht so ausgeprägt wie in den Bergen. Die Flachlandflieger so sagt man, können besser in schwachen Bedingungen fliegen als Bergflieger…. vielleicht gibt es ein paar. Du solltest aber als Pilot beides können und deine Stärken ausbauen.
Wo möchtest du gerne mal fliegen?
Ein großer Traum von mir ist einmal in Rio de Janeiro über den Zuckerberg zu fliegen.
Und noch eine Frage zum Schluss: Hast du Tipps für die anderen Piloten aus unserem Verein?
Fly safe und have fun… Natürlich auch immer an sich arbeiten, sich verbessern und sich so viel Input holen wie möglich.
Danke für das Interview!
Wir sind stolz, Jan-Philip in unserem Verein zu haben und wünschen für seine weitere Zukunft alles Gute, noch mehr Höhenflüge, Erfolg und always happy landings.
Fly high, touch the sky!
SP-Erweiterung Neukenroth
Liebe Vereinsmitglieder,
das heutige Treffen mit den Grundstücksbesitzern war äußerst konstruktiv. Uns wurden großzügige Erweiterungen zugesprochen. Die Holzeinschlagarbeiten werden von uns in Eigenregie erledigt.
Vorgesehene Arbeitstage sind zunächst:
1. Einsatz am 29.11.2014
2. Einsatz am 06.12.2014
3. Einsatz am 13.12.2014
Du bist aufgefordert, an diesen Tagen dein Engagement mit einzubringen! Wir brauchen jede helfende Hand!
Arbeiten mit Motorsensen, Motorsägen und händische Aufräumarbeiten müssen koordiniert werden. Hierfür bitte eine kurze Nachricht an Hans-Jürgen (0171/5015050) oder Jan-Philip (0171/5249867) Rebhan, die Geländereferenten von Neukenroth.
Weiteres:
Die Weihnachtsfeier steht bevor. Denkt bitte an die Platz- und Essensbestellungen. Stellt bitte Video und Bildmaterial zur Verfügung und wer noch Streckenflüge zur Verfügung hat, bitte an Heinz weiterleiten.
OBC Siegerehrung
Eine kleine Delegation des GsVRennsteig hat sich auf die Reise gemacht, um an der 25-jährigen Jubiläumsfeier des Ostbayerncup inklusive Ehrung der besten Streckenflieger im ostbayerischen Raum teilzunehmen. Unser Vereinsmitglied Harald Enderele holte sich den Ersten Platz in der Wertung „Einsteigerklasse“! Erwähnenswert ist auch unsere Präsenz in der Vereinswertung.
Wenn es einen Preis für die weiteste Anreise gegeben hätte, hätten wir diesen wohl auch noch abgeräumt. Der Austragungsort war Vilshofen in Niederbayern. Die neue Saison ist am Laufen und wir (GsvR) werden hoffentlich auch in Zukunft bei den Rankings dabei sein.



