Wunder geschehen immer wieder….

Der Spiegel titelte 2007:

„Am Gleitschirm durch die Todeszone

Eine deutsche Gleitschirmfliegerin ist von einem Gewittersturm auf über 9000 Meter katapultiert worden. Nach einem Flug durch Blitz, Hagel und Regen fand sie sich in Temperaturen von minus 40 Grad wieder. Mehr als eine halbe Stunde trieb sie bewusstlos durch die Luft.“

Hier die Reportage auf YouTube in 7 Teilen.

Hier ein paar weitere Berichte auf SPON:

 

 

 

Sicherheit beim Bodenhandling

Das Spielen mit dem Gleitschirm am Boden ist eine Disziplin des Gleitschirmfliegens. Spaß, Fitness- und Flugtraining wird hier am Boden trainiert und verbessert somit Dein Flugkönnen ungemein. Allerdings birgt dies auch Gefahren in sich.

Bei einem tragischen Unfall im Fluggelände Wirmighaus im Sauerland ist ein 47-jähriger Mann aus Bielefeld ums Leben gekommen. Der Pilot war mit seinem Gleitschirm beim Startcheck als der Wind auffrischte und Ihn ca. 30 Meter in die Höhe zog. Das außerordentlich tragische an dieser Situation war, dass er zuvor sein Gurtzeug nicht angelegt hatte und er somit lose an den Leinenschlössern hing. Ich erwähne diesen Vorfall, da er ein Lehrstück für alle Piloten sein sollte. Hier geht’s zum Zeitungsbericht.

Wir möchten hiermit alle Piloten nochmals auf die Sicherheitsmaßnahmen beim Groundhandling hinweisen.

  1. Beim ersten Aufziehen des Schirmes den Schirm nicht über den Piloten steigen lassen.
  2. Der Schirm steigt nur kurz über den Boden.
  3. Die Leinen haben sich kurz vom Boden gehoben und wurden alle gestreckt und liegen frei.
  4. Den Schirm wieder ablegen.
  5. Der Pilot zieht Helm und Handschuhe an.
  6. Der Pilot legt dann den Gurt an, schließt die Gurtschlösser und checkt alles doppelt.

In diesem Zusammenhang verweisen wir auf den Artikel aus dem DHV Info Nr. 144. Der DHV Sicherheitsreferent gibt hier wertvolle Hinweise und Tipps. Bitte hier klicken.

Zur Benutzung des Links ist evtl. eine Anmeldung am DHV Server erforderlich.

 

In Case of Emergency.. im Falle eines Falles :-(

Ein wichtiger Hinweis, herausgegeben von der DLRG LV Westfalen:

Die RTW- und Ambulanzfahrer haben bemerkt, dass beim Verkehrsunfall  die meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon bei sich haben. Bei verletzten Personen, die nicht mehr ansprechbar sind, wissen die Einsatzkräfte aber nicht, wer aus den langen Adresslisten zu kontaktieren ist.
Ambulanzfahrer und Notärzte haben also vorgeschlagen, dass jeder in sein Handy-Adressbuch, die im Notfall zu kontaktierende Person unter demselben Pseudo eingibt.

Das international anerkannte Pseudo ist: ICE (= In Case of Emergency). Unter diesem Namen sollte man die Rufnummer der Person eintragen, welche im Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder erste Hilfe anzurufen ist. Sind mehrere Personen zu kontaktieren, braucht man ICE1, ICE2, ICE3, usw.

Leicht durchzuführen, kostet nichts, kann aber viel erreichen.

Bitte diese Meldung unbedingt an alle Freunde und Bekannte weiterleiten, damit dieses Verfahren weltweit Anwendung finden wird!

Mit freundlichen Grüßen
Jens Giesen
Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft
Landesverband Westfalen
Bezirk Witten e.V.